Senegal – Eine einzige Übung in Demut #Reisebericht #änderedieWelt

Senegal

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen“ (Artikel 1  der Menschenrechte, 10.12.1948). Die Sklaverei von dereinst (welche von Dakar Ille Gore organisiert wurde) gibt es nicht mehr… Doch die Ausbeutung in Afrika geht weiter.

Meine Reise nach Afrika, sowie das Buch von Jean Ziegler das mich zu dieser Reise veranlasst hat – ändere die Welt – hat mein Denken verändert. Nachfolgend mehr Gedanken und Erschütterung als ein Reisebericht. (Einige Tipps am Schluss)

Die bezaubernde Müllhalde am Cap Vert liegt fünf Flugstunden von Europa entfernt. Der westlichste Punkt Afrikas umgeben von Mauretanien, Mali (Sahelzone), und Gambia ist mein Ziel und Herausforderung. Wie immer kommen die Flüge der zweitklassigen Destinationen mitten in der Nacht an. Von den ca 200 Leuten sind 12 weiss. Bis auf 2 verwegene Traveller wie mich sind weisse Frauen und  Männer die ihre (Ehe-)Männer/Frauen zum ‚Heimurlaub‘ begleiten. Sex(TouristInnen) gibt es hier keine wie viele behaupten. Es gibt sehr wenige Touristen und diese sind erfahrene Traveller. Senegal ist kein Reiseziel for beginners. Aus Frankreich reisen jährlich ca 500’000 Pauschaltouristen an, doch diese landen auf anderen Airports wie Cap squirting wo es (angeblich) klimatisierte Hotelburgen, Drogen und Sex gibt.

Zusammen mit hunderten Senegalesen mitten in der Nacht für 2 Stunden an der Passkontrolle anzustehen ist die erste Übung in Geduld und Demut:

Ich bin der andere, der andere bin ich. (Kant)

Wie muss sich wohl ein Flüchtling bei uns fühlen, ohne Devisen und Schweizer-Pass der einem auf der ganzen Welt Eintritt gewährt? 

Ein Gepäckband gibt es zwar, funktioniert aber nicht. Hunderte Koffer stapeln sich. Der Ausgang besteht aus einem etwa 100 Meter langem Pfad, eingezäunt mit Eisen. Hunderte Senegalesen hängen am Gitter. In diesem Chaos Ruhe zu bewahren, nicht ausgeraubt zu werden und ein seriöses Taxi zu finden, …ist die Kunst. 

Herumhängen 

Aus einer Kultur anzukommen in der Vollbeschäftigung herrscht irritiert.

Das grundlegende Prinzip des kapitalistischen System zuhause ist letztendlich die unerbittliche Konkurrenz. Hier herrscht keine Konkurrenz, herumhängen ist angesagt (Männer). Lieber nichts verdienen als für ein paar Euro am Tag als Bauarbeiter zu arbeiten. Mario (ein Italiener der sich mit seiner Bohrmaschine von Italien wegen einem Konkurs abgesetzt hat) kann ein Lied davon singen – er bezahlt 200’000 Francs im Monat (300 Euro), was ein sehr gutes Gehalt ist. Viele Arbeiter kommen nach ein paar Wochen nicht mehr, weil sie für die nächsten Monate wieder genug Geld haben. Die Kinder sind auf sich gestellt, spielen den ganzen Tag in riesigen Horden (Jede Frau hat hier 3-10 Kinder, 40% der Bevölkerung ist unter 14 Jahren). Und die Frauen? …die sind das Rückgrat Afrikas. Sie versorgen die Kinder, beschaffen Essen, kochen, tragen Wasser nachhause (bis zu 30kg, am Kopf), putzen, verkaufen Gemüse auf lokalen Märkten, Waschen (von Hand) und arbeiten den ganzen Tag. In Dakar gibt es auch Frauen die in einer unglaublich lebendigen und destaströsen Uni studieren. Am Land endet die ‚Ausbildung‘ mit spätestens 14. (Grundschule) …bald schon werden sie selber Mütter und ‚Arbeitstier‘.

Reisen – Afrika hat das carsharing längst erfunden. 

Ich sitze in einem „Taxi brousse“, ein ca. 25 jähriger Peugeotkombi mit 8 Personen voll geladen. Diese Kombis werden an einer Art Sammelpunkt/Busbahnhof (Gare routieres) gefüllt. Sobald 7 Plätze verkauft sind, geht es los. Bis dann wird geduldig gewartet. Afrika hat das carsharing längst erfunden. Ein Auto, das längst nicht mehr durch die MFK kommen würde, als einziger Weisser auf engstem Raum, 6 Std, Benzin Abgase und Schweiss vermischen sich zu einer Melange aus Abenteuer und Muskelkrämpfen… Wehe es beschwert sich wieder einmal jemand, dass die SBahn zuhause zu voll ist. Neben mir sitzt (resp klebt) eine verschleierte Deutschlehrerin (90% sind Moslem) die mich nicht versteht. Lost in Africa!

Kunst – Coke Riberio

Mein Freund Coke aus Spanien hat an der Universität eine Woche in Videoanimation  unterrichtet. (gesponsert von der Spanischen Botschaft). Das Resultat wurde auf dem Unigelände zusammen mit einem kleinen Fest mit Livemusik vorgestellt. Die Videos waren lustig, romantisch und kritisch. So frisst zB der grössere Fisch den kleineren bis kein Fisch mehr da ist… Es gibt so viele passionierte Menschen auf dieser Erde. Coke macht seine Workshops auf der halben Welt, nicht für Geld, sondern um etwas weiter zu geben. Kunst als Ausdruck. Ansonsten gibt es marginal wenig Kunst in Senegal.

In Senegal leben viele Zugvögel die in den Wintermonaten auf den riesigen 3 Flüssen welche durch Senegal und Gambia fliessen und die Wüste zu einem fruchtbaren Boden für die Landwirtschaft macht. (Landwirtschaft = ein Esel zieht einen Pflug) Eine bezaubernde Fauna die man auf Pirogen mit Aussenboarder besuchen kann, umspült von Plastikmüll.

Schulen auf Müllhalden

Die gute Nachricht; Der Staat Senegal bezahlt Lehrer.

Die schlechte; er errichtet keine Schulen. Ich habe heute eine Schule von einem belgischen Ehepaar besucht. Diese haben aus eigener Kraft eine Schule für 500 Schüler errichtet. (70 Kinder pro Klasse, 6 pro Bank). Ohne sie, hätte Yale keine Schule und eine ganze Generation keine Bildung. (Was niemanden wirklich stören würde, insb kommt ein ungebildetes Afrika dem Westen (Konzernen) und den korrupten Eliten hier total entgegen).

Die lokale Gemeinschaft schwelgt in einer Art Gleichgültigkeit. Alles was ausserhalb der eigenen Hütte passiert, geht niemanden an. Männer würden nicht im Traum eine Schule für ihre Kinder bauen (lieber herumhängen). Das selbe gilt für den Müll. Überall Müll. Senegal ist eine Müllhalde, das Meer, die Strassen – alles voller (Plastik-) Müll. Und auch Mario, der täglich nach Wasser bohrt, schäumt sein mit Betolith versetztes Bohrwasser in die umliegenden Wiesen und beim Durchbruch ins Grundwasser. Nobody cares… Er bekommt 100Euro Cash pro Meter, thats what counts. 

Krankheit 

Eine Ärztin aus Frankreich hat mich heute total verunsichert wegen Malaria. Sie meinte, das Risiko ohne Prophilaxe sei bei annähernd 100% zum beginnender Regenzeit, denn jeder hier hat Malaria. Immerhin ist die Malariabehandlung, wie auch Tuberkolose und HIV, kostenlos. Malerone habe ich natürlich im Handgepäck. We will see ob es noch nicht zu spät ist, jedenfalls nehme ich die Prophilaxe (mit entsprechenden Nebenwirkungen) nun. Lange Kleidung in der Dämmerung, Mückenschutz und Moskitonetz sind sowieso feste Bestandteile meiner Reisen. Immerhin scheint in Senegal (entgegen vieler Länder in Schwarzafrika) die medizinische Versorgung zu funktionieren. Auch die Ernährung und Versorgung mit Wasser. (Zitat Mario: „Aqua is life“). Das ist immerhin etwas, dennoch ist es ein Entwicklungsland und man kann sich ernsthaft Fragen, wohin der Weg von Senegal (exemplarisch für Afrika) führen soll? In Afrika ist 1/3 der Bevölkerung unterernährt. Das verrückte ist, dass heute rund das doppelte an benötigten Lebensmitteln (12 Mrd) produziert wird als es Menschen gibt. (7 Mrd) …Menschen in Afrika können sich oft schlicht kein Essen leisten. Wie kann es sein, dass ein Rohstoffhändler in Zug mit Rohstoffen wie Reis spekulieren kann und so de facto Millionen Menschen in den Hungertod treibt? (Reis ist seit der Leemanpleite 2008 um 39% teurer geworden trotz erhöhter Produktion.

Die grosse Lüge von freien Märkten und Kapitalverkehr

Bringt internationaler Handel (hier Erdnüsse, Landwirtschaft & Zement, Senegal hat keine Rohstoffe) wirklich den trickle down Effekt (also Wohlstand) wie ich es in hunderten VWL Vorlesungen nach Keynes & Konsorten gelernt habe? Ist es nicht so, dass die korrupten und von westlichen Konzernen installierten Eliten hier, sowie die Konzerne dort, nur noch reicher werden während die Bevölkerung arm bleibt? (Heute besitzt 1% der Menschen gleich viel wie 99% aller anderen Erdbewohner.) Ein Bauer erhält hier nur rund 1/8 vom Weltmarktpreis für Erdnüsse. Der Rest fliesst den Eliten und Konzernen zu. Wir handeln, als währe die Lehre von freien Märkten ein Naturgesetzt. Wir haben sozusagen die Legitimation für die andauernde Ausbeutung. 10 Tage Afrika bei den Leuten (nicht in den 5 Sterne Hotels) reichen um zu verstehen, dass unsere Lehren in Tat und Wahrheit eine einzige grosse Lüge sind. Der einzige Wohlstandstransfer findet von Ausgewanderten statt, die ein Teil von ihrem Einkommen nachhause senden und sich zuhause Häuser bauen lassen. Aber diesen Effekt will man ja unbedingt auch unterbinden um nicht eine „Sogwirkung“ zu erzielen und den Exodus am Mittelmeer zu haben.

Schweizer Banken und Diamanten

Wie kann es sein, dass Schweizer Banken immer noch Geld aus Afrika annehmen? (2013 alleine netto 7,3 Mrd) Afrika wird geplündert, in den letzten 5 Jahren sind geschätzte 1000 Mrd abgeflossen (10fache der Entwicklungshilfe). Wer in Zürich heute Kapitalzuflüsse aus Afrika hat, muss ein Ausbeuter sein. Natürlich entsprechend aus unserem kapitalistischen System legal, sprich aus Handel, Arbeit zu Dumpinglöhnen oder aus zu Spottpreisen erworbene Hektaren.

Genf ist heute der zweitgrösste Diamantproduzent in der Welt (durch die Exportzertifikate). An einem Diamanten der im Zollfreilager in Genf ankommt, klebt Blut. Er muss abgezweigt worden sein. Wieso dulden wir das? 

Perspektive

Was kann die Perspektive sein von diesen 8 Kindern, welche ich heute in einer Buschhütte auf einem endlos langem Run auf einer roten Sandpiste ins Landesinnere kennenlernen durfte? (Schlafen ohne Betten in einem 6m2 Raum am Boden) Mit Nichten kommt hier irgend ein Wohlstand (durch Handel) an. Im Gegenteil, die Wüste dehnt sich durch die Monokultur sowie füttern von Geissen und Kühen weiter aus, die Häuser sind nicht elektrifiziert und fliessend Wasser gibt es nur in Dakar, Thies und Saint Louis. Häuser werden von Hand gebaut, Kräne gibt es keine. (Dafür Cement von einem französischen Konzern der fast gleich viel wiebei uns kostet). Die Lasten werden meistens mit Pferdegespannen transportiert.

Das Boot ist voll – ich würde auch flüchten

War heute wörtlich zu verstehen. In einem selbst gebauten Holzboot (Piroge) mit Aussenborder sitzen ca 60 Senegalesen und ich auf eine kleine Insel Ngor über. Undramatisch. …doch dieses Bild, ein volles Boot mit schwarzen Menschen …täglich in unseren Nachrichten. Wie verzweifelt muss man sein, so über das Mittelmeer zu kommen? Das eigene Leben lieber zu verlieren als zuhause in der Aussichtslosigkeit zu verkommen? … Was ist ein Flüchtling? …muss man wirklich mit dem Tode durch Krieg oder Verfolgung bedroht sein um ein Recht auf ein Leben mit Perspektive zu haben? Was wir in Italien erleben ist wohl erst der Anfang einer Massenbewegung einer ganzen Generation die mehr will, als zuhause auf einer Müllhalde mit Reis und Aussichtslosigkeit dahin zu vegetieren. Und das ernüchternde daran, wir haben diese Welt mit Arm (Afrika) und Reich (Europa/Amerika) selber geschaffen. Afrika durch die Kolonien und Bismark in 48 Staaten zuerstückelt, Hitler Deutschland, die Entkolonialisierung und darauf folgende Säuberung (Mord) durch die Geheimdienste von Frankreich und GB bis in die 70iger Jahre und die Etablierung von korrupten Eliten und Regierungen die am Gängelband der Konzerne (Shell, Nestle, Zara, syngenta, usw) hängen.

Mit wem sässe der Rechtliche nicht zusammen- dem Recht zu helfen?

Welche Medizin schmeckt zu schlecht- dem Sterbenden?

Welche Niedrigkeit begingest du nicht, – um die Niedrigkeit zu tilgen? 

Könntest du die Welt verändern,

wozu wärest du dir zu gut?

Wer bist du?

Versinke im Schmutz, 

umarme den Schlächter, aber

ÄNDERE DIE WELT

(Bertold Brecht)

Senegal ist schwer bekömmlich, eine einzige grosse Müllhalde. Kein Strand in dem man nicht knietief im Müll badet. (Dafür kilometerlang menschenleer) Der Plastik in unseren Ozeanen kommt nicht von den weissen Migrossäckli zuhause, es gibt hier schlicht von niemanden ein Interesse, eine Müllabfuhr und Verwertung zu organisieren und zu bezahlen. Afrika ist eine tickende Bombe.

Die grossen Verkehrsrouten sind asphaltiert, der Rest sind Sandpisten. Menschen leben in Hütten oder einfachst gemauerten einstöckigen Häusern. Eine touristische Infrastruktur gibt es nicht, keine Busse (Eisenbahn defekt), keine Touren und Hotels in misslichem Zustand. Als Weisser wird man den ganzen Tag angebettelt, man hat nie Ruhe und Muse ausser man zieht sich in die Compartments für Touristen zurück. Am Land ist das Gepäck immer bei mir, Pass und Geld im Moneybelt unter den Kleidern. Ständig ein hoher Stresslevel und Seuchegefahr.

Die Senegalesen sind unglaublich herzliche Menschen, sprechen ein abenteuerliches Französisch und haben stets einen flotten Spruch auf Lager. Je weiter man von den3 Zentren (Dakar, Thies, st. Louis) daraus kommt, umso natürlicher und herzlicher wird es. (Dafür die Reise beschwerlich). Die Trommelklänge und tanzenden Frauen in wunderschönen Kleidern werde ich nie vergessen.

Senegal – Afrika – hat mich verändert und ich habe zum ersten Mal eine Reise frühzeitig abgebrochen. Geschwächt durch Schlafmangel und Kopfweh und Schwindel durch Malaria Medikamente, zu viele Eindrücke, das Elend überall, der Müll, hoher Stess und eine weinende Seele. Für mich gibt es hier nicht mehr Zeit. Ich brauche zuhause Zeit zu verarbeiten, mich zu erholen, …um als „Arbeitstier“ nächsten Montag wieder weiter zu machen im munteren Spiel um Arbeit und Konsum.

Doch die Verantwortung zuhause unser System und Weltordnung zu hinterfragen und letztendlich zu ändern bleibt:

„Die Freiheit ist das einzige Gut das sich abnutzt, wenn man es nicht benutzt“ (Voltaire)

Wir alle tragen die Verantwortung. Die Blutzölle der Geschichte haben uns Menschen Rechte und Freiheit gebracht. Es liegt an uns, diese gegen eine kannibalistische Weltordnung zu gebrauchen. Ich bin schwarz und dein Bruder. 

 

Tipps:

– Casa Mara in Dakar

– Tiki Hotel in St. Louis

– Sobo Bade in Toulab Dialaw

-wüsten Ressort bei lompoul am hin oder Rückweg nach St Louis

– Fähre zianchor frühzeitig vor Ort im Hafen Buchen, fährt 4x pro Woche

– Rückflug optional mit Senegal Air (ca 100 Euro)

5 Antworten to “ Senegal – Eine einzige Übung in Demut #Reisebericht #änderedieWelt”

  1. Segegal – eine einzige Übung in Demut #Reisebericht #Abenteuerreise #änderedieWelt | www.papa-blog.com Says:

    […] Beitrag hier […]

  2. Andreas von Ballmoos Says:

    Wow – sehr eindrücklich. Und immer wieder die Frage: Was können/sollen/müssen/wollen wir dagegen tun?
    Ich erinnere mich an meinen jugendlichen Idealismus und denke tief drin immer noch gleich: Wirtschaftliche Perspektiven in einer Demokratie mit guten Politikern wäre das richtige Rezept. Aber vielleicht sehen die Betroffenen das anders.

    Und ich fände, dass die Importe landwirtschaftlicher Produkte aus solchen Ländern bei uns schrankenlos möglich sein müsste. Das würde doch am ehesten helfen?!

  3. Wolfgang Brunbauer Says:

    ja , das ist erschütternd. aber woher kommt der ganze dreck? wieso gibt es diese Apathie? das elend?
    Ich versteh noch nicht den zusammenhang zwischen nestle, zara, shell und hitler und bismark (?) gar und den Zuständen die du berichtest.
    Das Gebiet des Senegal ist bereits seit dem 12. Jahrhundert ein Teil der islamischen Welt und auch heute bekennen sich mehr als 90 % der 12 Millionen Einwohner des Landes zum Islam.
    wer ist dafür verantwortlich, dass diese Zustände herrschen?
    Allah vielleicht oder wer?
    Die franz. Kolonialzeit dauerte 65 Jahre.; bis 1960. seither sind 55 Jahre vorbeigegangen.Ist die Entwicklungshilfe schuld dass niemand arbeiten will? Welcher Ungeist lebt dort, dass kein Mensch eine Schule bauen will? Wer und wie kann man diesen Weltteil ändern?
    Die Banken und Diamantenhändler etc. arrangieren sich ohnehin mit den Eliten (den Schlächtern) dort um bei Brecht zu bleiben.
    Man muss den Teufel mit Belzebub austreiben. Klingt nicht korrekt.aber entspricht der historischen Erfahrung. Sorry..

  4. doms2015 Says:

    Interessante Schocktherapie, die du durchgemacht hast. Natürlich kannst du äusserlich von 0 auf 100 den Einheimischen mimen, doch innerlich bleibst du verspannt mit Angst um Geld und Leben. Wahrscheinlich hätte dich ein Privatchauffeur ungleich komfortabler für relativ wenig Schweizer-Geld ans erste Ziel gebracht und du hättest dich etwas gemächlicher akklimatisieren können. Einiges von dem was du berichtest, sehe ich auch in Tansania, wo ich nun schon 40 Tage lebe. Das Verständnis für Zusammenhänge und kulturelle Differenzen kommt erst mit der Zeit, manchmal gar nie. Vielleicht ist eine vertiefte Auseinandersetzung mit Geldpoilitik und Entwicklungshlfe angesagt? Development Economy von http://mruniversity.com/ kann ich empfehlen.

  5. Jahresrückblick 2015 -Von Gaunern & Innovationen, Sorgen & Sonne, BBQ’s & Eurofilets | Says:

    […] am Cap Vert Meine diesjährige Abenteuerreise ging nach Senegal. Ich musste die Reise abbrechen Mehr hier Die Erlebnisse haben mich einmal mehr stark geprägt. Wir wissen nicht wie gut wir es haben und wie […]

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